Unsere Sauna

Besonders in der kalten Jahreszeit ist die Sauna beliebt: Über 26 Millionen Deutsche gehen mehr oder weniger regelmäßig in die Sauna. Daher sollen im Folgenden die gesundheitlichen Aspekte des Saunens erläutert werden.

Positive Effekte der Sauna:

  1. Sauna ist ein gutes Training für die Blutgefäße und damit für das Herz-Kreislaufsystem. Sitzen und Schwitzen in der Sauna entspricht leichtem Sport; eine echte Leistungssteigerung ist aber über Sauna nicht zu erreichen. Der Puls steigt auf ca. 120/Minute an, dass heißt, das Herz muss schneller schlagen, um das Blut durch die von der Hitze erweiterten Blutgefäße zu pumpen. Bei der Abkühlung findet der umgekehrte Prozess statt: Die Blutgefässe ziehen sich wieder zusammen, z. B. wenn kaltes Wasser über die Haut fließt. Dadurch nimmt die Spannung der Blutgefässe zu. Durch dieses Hin und Her zwischen Verengung und Erweiterung der Blutgefässe kommen Saunagänger besser mit Temperatur- und Wetterschwankungen zurecht.
  2. In der Sauna steigt durch die Hitze bei einem 10- bis 15-minütigen Saunagang die Hauttemperatur auf etwa 42 Grad und die Körperkerntemperatur, ähnlich wie beim Fieber, um ca. zwei Grad an. Dadurch bilden sich vermehrt Abwehrstoffe wie weiße Blutkörperchen und Zytokine. Solche Substanzen werden in der Abwehr von Krankheitserregern benötigt, dass heißt, Saunagänger sind weniger infektanfällig. Gerade bei Sportlern wie Läufern, die wechselnden Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, schützt dieser Effekt vor Krankheit.
  3. Schweißbildung hat einen Säuberungseffekt für die menschliche Haut. Etwa drei Millionen Schweißdrüsen sorgen dafür, dass der Körper gekühlt wird. Während eines Saunabades verliert der Saunagänger so im Durchschnitt 1,5 Liter Schweiß. Auf diese Weise entsorgt der Körper Stoffwechselreste oder Rückstände von Alkohol und Nikotin.
  4. Gerade im Winter mit seinen niedrigen Temperaturen ist der Aufenthalt in der heißen Sauna sehr angenehm.
  5. In der Sauna kann man perfekt Stress abbauen und sich z. B. von der Arbeit erholen. Durch das Saunen werden unter Anderem Endorphine (so genannte Glückshormone) ausgeschüttet, was gerade in der dunklen Jahreszeit Balsam für die Seele ist.
  6. Bei bestimmten Erkrankungen gibt es eine direkte Verbesserung der Symptome in der Sauna: So lösen sich zum Beispiel bei Rheuma oder anderen Muskel-Skelett-Erkrankungen gut die Muskelverspannungen